Verhütung durch das Legen einer Hormonspirale

In den Uterus eingesetzte Spirale

Auch die Hormonspirale wird während der Regelblutung in die Gebärmutter eingesetzt. Die Spirale setzt ca. fünf Jahre lang das Hormon Levonorgestrel in minimaler Menge frei, welches eine Schwangerschaft verhindert. Oftmals tritt eine positive "Nebenwirkung" dabei auf: Die Regelblutungen treten kürzer und abgeschwächt auf, die Schmerzen werden weniger, bei  ca. 20 Prozent der Frauen bleibt Blutung gänzlich aus.
Die kleine Hormonspirale kann bis zu 3 Jahren liegen. Wegen der kleinen Abmessung können auch junge Frauen die Vorteile einer intrauterinen Langzeitverhütung nutzen. Die Verhütungssicherheit ist trotzdem hoch. Die Monatsblutungen bleiben regelmäßig  jedoch meist kürzer und schwächer.